02.03.2026 | 17:23
Trampolin-
turnen
Willkommen im Bereich "Trampolinturnen"
Jeder kennt das Trampolin. Ein Sportgerät, auf dem der Springer in ein Tuch springt, welches sich durch elastische Federn ausdehnt und die Person in die Höhe katapultiert. Die Sportart Trampolinturnen gehört zu den olympischen Sportarten.
Das Trampolinturnen besitzt unbestreitbar einen ungeheuren Aufforderungscharakter. So ist es häufig an der Tagesordnung, dass Kinder und Schüler ihre Lehrer und Trainer immer wieder danach fragen, ob sie auf den Großgeräten turnen dürfen. Um diesen Wunsch zu erfüllen, muss der sichere Umgang mit und auf dem Trampolin gegeben sein. Das ist die unbedingte Voraussetzung dafür, dass das Trampolinturnen allen Beteiligten viel Spaß macht.
In der Freizeit erleben wir seit Anfang der 2000der Jahre einen großen Boom mit vielen verschiedenen Trampolinen, der dazu führte, dass 2014 in Dortmund die erste Trampolinhalle eröffnet hat. Jedoch wird hier das Verletzungsrisiko vor allem bei ungeübten Springern stark unterschätzt. Deshalb niemals leichtfertig Salti oder Sprungtricks ausprobieren.
Hinzu kommt seit 2006 der Trendsport auf kleinen Geräten. Jumping-Fitness heißt dieser Trend mit effektivem Workout und garantiertem Spaßfaktor.
Mehr Infos auch unter www.rheintramp.de.
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Aktuelles aus dem Bereich Trampolinturnen
Trampolinturnen als Wettkampf- und olympische Sportart
Beim Trampolinturnen als Wettkampfsport wird meist auf einem großen Trampolin geturnt oder einem Doppelmini-Trampolin.
Trampolingruppen können sowohl im Verein wie auch im schulischen Bereich aufgebaut werden. In vielen Vereinen wird das Trampolinturnen als Freizeit- und Breitensport angeboten. Hierfür braucht der Trainer mindestens den Basisschein für das Trampolinturnen!
Bei der Zielsetzung das Turnen als Wettkampfsport aufzubauen müssen entsprechende Voraussetzungen geprüft und passende Strukturen geschaffen werden. Dazu zählen Finanzierung, Rückhalt, Aus- und Fortbildung und Kompetenz der Trainer. Auf dieser Basis können die Aktiven um an Wettkämpfen teilzunehmen wettkampforientiert trainiert werden.
Häufig werden stufenweise die Anforderungen entsprechend der Wettkampfangebote erhöht. Beginnend mit Vereins- und Verbandswettkämpfen auf leichterer Ebene folgen Wettkämpfe auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene
Folgende allgemeine Wettkampfarten werden unterschieden:
Meisterschaften
Pokalwettkämpfe
Freundschaftswettkämpfe
Volkssportliche Wettkämpfe
Trampolinturnen ist im Deutschen Turner-Bund (DTB) mit seinen Unterstrukturen eingegliedert. Auf den jährlichen Deutschen Meisterschaften werden die Deutschen Meister auf dem Trampolin in den Disziplinen Einzel, Synchron, Mannschaft und auf dem Doppel-Mini-Trampolin im Einzel ermittelt.
Geschichte
Als Erfinder des Trampolins gilt der Amerikaner George Nissen. Seine Idee entstand, als er als Kind einen Zirkus besuchte. Er beobachtete die Trapez-Artisten dabei, wie sie sich nach ihrer Vorführung in ein Sicherheitsnetz fallen ließen und darin auf und ab hüpften.
Seinen Ursprung hat das Trampolinspringen in den USA. 1928 bauten L. Grisworld und George Nissen dort das erste Trampolin. Dieses Trampolin bestand aus einem Segeltuch, das mit einigen Federn und einem Metallrahmen verbunden war und wurde auch als „Trampolin“ registriert. In den folgenden Jahren diente es ausschließlich der Unterhaltung, bis es 1947 seinen ersten Einsatz beim Trampolinwettkampf in Dallas/Texas fand.
Schließlich wurden die schon professionellen amerikanischen Geräte 1958 zum Deutschen Turnfest in München unter anderem durch George Nissen vorgestellt. Doch zunächst wurden erste Anträge der jungen Disziplin auf Mitgliedschaft im Internationalen Turnerbund (FIG) abgelehnt. 1964 kam es auf Initiative des Deutschen Turner-Bundes in Frankfurt am Main zu Treffen der ersten Trampolin-Nationen. Daraus wurde die Gründungsversammlung des Internationalen Trampolin-Verbandes. Somit konnten in diesem Jahr die ersten Welttitelwettkämpfe stattfinden. Seitdem gibt es regelmäßig die WM, EM sowie in jüngeren Jahren Jugendwelt-/-europameisterschaften.
Am 1. September 1997 beschloss das Internationale olympische Komitee endgültig das Trampolineinzelturnen in das offizielle olympische Programm im Jahr 2000 in Sydney aufzunehmen. Seitdem ist „Trampolinturnen/-springen“ (wir bleiben beim Begriff Turnen) der offizielle Name dieser Sportart bei den Olympischen Spielen.
Sicherheitsbestimmungen - Die Spielregeln auf den Punkt gebracht
Beim Trampolinturnen können auf guten Geräten Sprunghöhen von bis zu 9 Metern erreicht werden. Daher ist eine geeignete Hallenhöhe wichtig und Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar.
Insbesondere im unorganisierten Freizeitsport wird dies allzu oft vernachlässigt, was beim Sturz auf und vom Gerät zu schweren Verletzungen führen kann.
Deshalb gibt es eine Aufgliederung in verschiedene Bereiche.
Auf- und Abbau des Trampolins Der sachgerechte Auf- und Abbau muss gewährleistet sein. Um dies zu erreichen muss eine Fortbildung mit dem Ziel „Trampolinbasisschein“ absolviert werden.
Überprüfung der Geräte und Zusatzgerätschaften mit Umgebung Zu prüfen sind am Gerät Spannketten, Fußstützen, Federn, Sprungtuch, Rahmenabdeckung, Sicherheitsgestell/-matten an den Stirnseiten, Matten um das Trampolin am Boden. Es haben keine Gerätschaften unter/um das Trampolin herumzu liegen, nach oben gibt es nur freien Raum.
Verhalten des Trainers und der Aktiven Der Trainer soll alle Beteiligten gut verständlich und präzise in die Gefahren, Regeln einweisen (Sicherung am Gerät), niemanden Über- oder Unterfordern und die Aktiven möglichst im Blick behalten.
Die Aktiven müssen sich an die Regeln halten, die Kleidung muss zweckmäßig (enganliegend), lange Haare zusammengebunden, Schmuck entfernt/getapet (abgeklebt) sein. Kaugummis Bonbons… sind beim Springen absolut verboten, wichtig ist eine sinnvolle Fußbekleidung. Schuhe sind wegen Verstauchungsgefahr nicht erlaubt!
Verhalten auf dem Gerät Der Trainer bestimmt was geturnt wird, der Aktive ist konzentriert, gemeinsam wird geklärt was bei den Sprüngen verbessert wird. Der Aktive springt niemals vom Gerät.
Spielformen auf dem Gerät sind auf Ansage des Trainers erlaubt.
Bei komplizierteren Sprüngen kommt die Schiebematte und wenn vorhanden die Decken-Longe zum Einsatz.
Sehr verbreitet und bei Wettkämpfen obligatorisch ist die Methode, das Gerät rund herum mit weichen Großmatten auszustatten. Diese Matten sind so ausgelegt, dass man in der Regel einen Sturz aus großer Höhe verletzungsfrei übersteht. Eine Sicherheits-/Schiebematte wird von der Sicherheitsstellung bewacht und kann bei misslungenem Sprung auf das Trampolin geschoben werden und beugt so Verletzungen vor.