02.03.2026 | 17:23
Parkour
Parkour ist ein Sport ohne feste Grenzen und grundsätzlich für jeden geeignet. Parkour bietet vielfältige Möglichkeiten zur Selbstentfaltung und knüpft dabei an die individuellen Erfahrungen und Fähigkeiten an. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen, an die eigenen Kompetenzen zu glauben und neugierig genug zu sein Neues auszuprobieren.
Durch Parkour kann man die eigene Umgebung neu erleben: Unbekannte Orte werden erkundet, vertraute Plätze erscheinen in einem anderen Licht. Geländer, Mauern, Treppen, Gebäude, Bänke oder Bäume werden nicht als Hindernisse, sondern als Einladung zur Bewegung verstanden. Der öffentliche Raum wird aktiv genutzt, indem man vom passiven Beobachter oder der Beobachterin zur handelnden Person wird. Dabei gilt: Alles, was zur kreativen Bewegung anregt und Herausforderungen bereithält, kann Teil des Trainings sein.
Parkour findet jedoch nicht ausschließlich im urbanen Außenraum statt. Auch in Sport- und Turnhallen wird die Disziplin zunehmend praktiziert. Mit klassischen Turngeräten wie Kästen, Matten, Barren oder Reck lassen sich vielseitige Bewegungslandschaften gestalten, die abwechslungsreiche Trainingsmöglichkeiten im Innenbereich schaffen.
Darüber hinaus bieten verschiedene Hersteller mobile und modulare Parkour-Systeme an, mit denen sich flexibel gestaltbare Trainingsumgebungen aufbauen lassen und immer neue Bewegungsräume entstehen.
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Aktuelles aus dem Bereich Parkour
Gemeinsam für Parkour in NRW – Die Landesarbeitsgruppe Parkour von RTB / WTB
Die Landesarbeitsgruppe Parkour in NRW ist bundesweit eine der ersten Gruppen, die sich zum Ziel gesetzt hat die Belange von Parkour und organisiertem Sport zusammenzuführen. Im Frühjahr 2018 wurde sie offiziell von den Präsidien des Rheinischen und Westfälischen Turnerbundes eingesetzt, um die Arbeit der vorhergehenden Projektgruppen zu verstetigen.
Die fünfköpfige Gruppe setzt sich zusammen aus langjährigen Traceurinnen und Traceuren mit guten Kontakten in nationale und internationale Parkour-Communities sowie einschlägigen Erfahrungen in der Vereinswelt. Diese werden begleitet von jeweils einem hauptberuflichen Mitarbeiter der beiden Turnverbände. Bei Bedarf können weitere Experten die Gruppe beratend ergänzen.
LAG Parkour in NRW
Sebastian Gies, Wuppertal
Giulio Hesse, Köln
Sonja Hötzel, Ahaus
Philipp Holzmüller, Münster
Hans-Georg Mathes, Essen